Wird über das Vermögen des Unternehmers im Laufe der Zeit das Konkursverfahren eröffnet und der Betrieb nicht fortgeführt, hat der Inhaber eines Gutscheins die Möglichkeit, seine Forderung (den Wert des Gutscheins) im Konkursverfahren als Forderung gegen den Unternehmer anzumelden.
Diese Frist beginnt üblicherweise mit dem Ausstellungsdatum.Was passiert, wenn die Frist abgelaufen ist?Der Großteil der für den Gutschein geleisteten Geldleistung geht dann verloren.Nachdem es sich in der Regel um Geschäfte zwischen Unternehmern und Konsumenten handelt, gelten auch in diesem Zusammenhang die Bestimmungen des KSchG (Konsumentenschutzgesetzes).Sicher ist danach nur, was auf alle Fälle als unzulässig gewertet wurde: Eine - nicht individuell ausgehandelte - Befristung von entgeltlichen Gutscheinen für eine Dauer von 2 Jahren möbel höffner gutschein oder weniger.Bin ich auf der sicheren Seite, wenn ich als Gutscheinaussteller von vornherein eine Befristung von 5 Jahren vereinbare?Und der die letzten 4 jahre drinnen war macht sein eigenes Ding.Gibt es keine Ware mehr, hat der Gutscheinaussteller das Entgelt rückzuerstatten.In welchem Umfang jedoch eine Befristung zulässig ist, hängt von der Art des Gutscheines und den Umständen des Einzelfalls.In diesem Zusammenhang ist der Unternehmer auch berechtigt, eine allfällige Preissteigerung, die sich zwischen Ausstellung des Gutscheins und Ablauf der Einlösungsfrist ergeben hat, in Rechnung zu stellen.Oder wie verhält mann sich jetzt?Hier wurde bereits eine Geldleistung erbracht, die in weiterer Folge durch den Gutschein repräsentiert wird.Die oben dargestellte Entscheidung weist in diese Richtung.Wird das Unternehmen verkauft, haftet auch der Nachfolger weiterhin für die Einlösung des Gutscheins, sofern das Unternehmen unter dem bisherigen Namen und in der bisherigen Form weiter betrieben wird.Dass das Ablaufdatum überschritten ist, heißt aber nicht automatisch, dass der Gutschein keine Gültigkeit mehr hat.




Im Wesentlichen muss für die Verkürzung der Verfallsfrist eine sachliche Rechtfertigung bestehen.Stand gutscheine in den unterschiedlichsten Formen sind beim Kunden immer beliebter.Zweifelhaft sind auch Fälle, in denen nach einem Inhaberwechsel der neue Eigentümer die Gutscheine nicht mehr akzeptiert.Ist jetzt der Vorbesitzer verpflichtet die Gutscheine vom vorgänger zu akzeptieren?Ein Partnerunternehmen (bei Gutscheinsystemen, bei denen der Gutscheinaussteller ein anderer ist als derjenige, der den Gutschein annehmen soll) ist nicht verpflichtet, einen abgelaufenen Gutschein zu akzeptieren; auch dann nicht, wenn die Befristung entsprechend der oben beschriebenen Entscheidung des OGH zu kurz war.Ohne Befristung gelten Gutscheine 30 Jahre (allgemeine gesetzliche Verjährungsfrist).Denn führt er das Unternehmen unter dem alten Namen weiter, übernimmt er in der Regel auch alle Verbindlichkeiten seines Vorgängers - sofern er das nicht im Kaufvertrag ausschließt.Dabei sollten auf dem Gutschein jedenfalls sowohl die Dauer der Befristung als auch die Möglichkeit und Frist für die Rückzahlung im Interesse der Transparenz aufscheinen.Wenn der Kunde in diesem Beispiel nach dem.Deshalb ist deren Gültigkeitsdauer auch mit ihnen vergleichbar: Wenn der Händler keine Frist setzt, dürfen sich die Kunden drei Jahre Zeit lassen, den Coupon einzulösen - und zwar ab Ende des Jahres, in dem sie den Gutschein erworben haben.
Leistung abstellen, für die der Gutschein ausgestellt ist.
Dies ergibt sich aus den allgemeinen Verjährungs-Regelungen im abgb.


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